Das Tomatenjahr in vier Stationen
Gerade bei unserem Klima hängen Vorziehen, Sortenwahl, Abhärten und Freilandanbau eng zusammen. Zu spät gesät, zu früh rausgestellt oder eine Sorte erwischt, die mit kühlen Nächten hadert, merkt man oft erst Wochen später. Die vier Themen unten greifen deshalb ineinander.
Wenn ihr noch am Anfang steht, startet bei Punkt 1 und lest Punkt 4 ruhig gleich mit. Wenn eure Pflanzen schon weiter sind, springt direkt zu der Station, die gerade dran ist.
Ab Mitte Februar beginnt die Saison auf der Fensterbank. Hier geht es um Aussaat, Pikieren, Licht und kräftige Jungpflanzen ohne Gewächshaus.
Bevor die Pflanzen endgültig rauskommen, müssen sie an Sonne, Wind und kalte Nächte gewöhnt werden. Gerade in der Oberpfalz entscheidet das oft über den Saisonstart.
Von Beetvorbereitung und Auspflanzen bis Pflege, Krautfäule-Vorsorge und Ernte: das ist unser Hauptartikel für den eigentlichen Freilandanbau.
Nicht jede Tomate taugt für nasse, kühle Sommer. In unserem Sortenvergleich sammeln wir Erfahrungswerte zu Geschmack, Ertrag und Robustheit in der Oberpfalz.
Typische Detailfragen direkt anspringen
Wenn ihr nicht nach Saisonphase, sondern nach einer konkreten Frage sucht, helfen euch diese Sprungpunkte schneller als langes Scrollen.
Was tun mit einer großen Tomatenernte?
Spätestens im August stellt sich bei uns oft nicht mehr die Frage, ob Tomaten wachsen, sondern was wir mit der Ernte zuerst machen. Dann geht es vor allem um Tomatensauce und um Sorten, die sich für Sugo, Pizza und andere Tomatengerichte besonders lohnen.
Wenn die Ernte gleichzeitig reif wird, ist Sauce unser erster Schritt, um viele Tomaten auf einmal sinnvoll zu verarbeiten.
Gerade Sorten wie San Marzano bauen wir nicht zufällig an. In Sugo, Pizza und anderen Tomatengerichten merkt man später am deutlichsten, warum sich die Sortenwahl lohnt.